Frage an unserer Telefonhotline: Benötige genehmigten Kredit nicht mehr
Frage:
Ich habe einen Kredit in Höhe von 150.000€ genehmigt bekommen. Den Kreditvertrag habe ich breits unterschrieben und von der Bank ebefalls unterschrieben zurück erhalten. Die Bank hatte diverse Unterlagen angefordert (Rechnungen, Pachtverträge etc.). Diese habe ich noch nicht zurück gesendet, da ich ein Teil davon noch nicht organisieren konnte. In der Zwischenzeit habe ich mich entschieden, die Anlage ohne Fremdfinanzierung zu betreiben.
Wenn sich weitere Investitionsmöglichkeiten ergeben sollten, dann würde ich den Kredit nehmen, wenn nicht, belasse ich es bei der einen Anlage und betreibe diese mit 100% Eigenkapital.
Nun die Frage an Euch:
Wie wahrscheinlich ist es, dass die Bank den Kredit aufschiebt (sobald neue Projekte für mich möglich sind) oder gar storniert? Würde sie das aufschieben OHNE Bereitstellungszindsen zu berechnen?
Wenn sie den Vertrag storniert, was würde mich das kosten? Zur Info: 100.000€ waren ohne Sondertilgung, 50.000 mit Sondertilgung ab 1.000€ - so schnell und so viel, wie man will.
Eigentlich brauche ich das Geld nicht. Was tun?
Antwort:
Zunächst: Verträge sind einzuhalten. Die einen 50.000€ könnten Sie zwar sofort kündigen, aber die anderen 100.000€ würden verbleiben.
Suchen Sie bitte das Gespräch mit der Bank, um eine einvernehmliche Lösung zu finden. Spekulationen darüber, wie die Bank reagiert, bringen hier nichts. Es ist aber unwahrscheinlich, daß die Bank den Kreditvertrag ohne Gebühren storniert oder aufschiebt.
Sofern keine zufriedenstellende Einigung erzielt wurde, bietet sich die Einschaltung eines Rechtsanwaltes an. Dieser kann Sie nach Prüfung aller Unterlagen individuell beraten.
Autor: Europafinanz.de, Frage beantwortet am 09.11.2010
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